Aktueller Marktbericht und Anlageideen Januar 2022

Mit Zuversicht ins neue Jahr. Trotz andauernder Corona-Sorgen, diversen Lieferkettenproblemen und einer Abkühlung des Wirtschaftswachstums in China infolge stärkerer Regulierung und der Verschuldungsprobleme des dortigen Immobiliensektors konnte die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr kräftig zulegen. In 2022 erwarten wir eine – wenn auch etwas moderatere – Fortsetzung des Wirtschaftswachstums.

Der im vergangenen Jahr stark beschleunigte Anstieg der Inflationsraten sollte mit der zuletzt leichten Beruhigung bei den Energie- und Transportkosten zwar an Dynamik verlieren. Die Inflationsraten werden gleichwohl erhöht bleiben und weiter über den Zielmarken der Notenbanken liegen. Damit dürften weitere Zentralbanken dem Beispiel Norwegens und Großbritanniens mit ersten Zinsanhebungen folgen. Die Finanzierungsbedingungen für Staaten und Unternehmen bleiben aber insgesamt noch immer sehr günstig, auch wenn die Notenbanken etwas vom Gaspedal gehen. Für die Kapitalanlage bedeutet dies weiter Ausschau nach werthaltigen Investments mit besonderem Fokus auf die Aktienanlage zu halten. Denn: das größte Risiko auch im vergangenen Jahr bestand darin nicht investiert zu sein.  

Die US-Notenbank hat auf ihrer letzten Sitzung eine noch stärkere und schnellere Drosselung ihrer Anleihenkäufe bekanntgegeben und damit in Reaktion auf die überschießende Inflation in den USA den Zinserhöhungszyklus eingeläutet. Dabei hat die Fed zunächst drei Zinsanhebungen für 2022 und drei weitere für 2023 avisiert. Für Anleihen mit längeren Laufzeiten nehmen die Zinsänderungsrisiken entsprechend zu, auch wenn im Euroraum die EZB selbst wohl noch länger an ihrer Nullzinspolitik festhalten wird. Steigende Anleiherenditen könnten dann mittelfristig auch zu einem Belastungsfaktor für die Bewertung von Aktien, insbesondere hoch bewerteter Technologietitel werden. Noch aber steigen die Unternehmensgewinne in Summe weiter an und liefern so Treibstoff für weitere Höchststände an den Aktienmärkten.

Fazit: Konjunktur und Unternehmensgewinne sprechen weiter für eine Präferenz von Aktien bei der Kapitalanlage. Jedoch wird die Liste der Risikofaktoren auch beim Blick über die Pandemie hinaus hier keineswegs kleiner. Neben möglichen Zinsanhebungen sind dies vor allem die geopolitischen Spannungen rund um China (Hongkong, Taiwan) sowie mit Russland (Ukraine-Konflikt), die nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Auf Sicht von sechs bis neun Monaten gehen wir ungefähr von folgenden Annahmen aus:

Währungen (ggü. €)Aktien-IndizesZinsen (in %)
USD       1.10 – 1.15S&P 500      4.900 – 5.100EUR 5y Bund – 0.30 bis – 0.50
CHF        1.08 – 1.10EuroStoxx   4.600 – 4.900CHF 5y Eidg. – 0.40 bis – 0.50
Yen        128 – 130SMI             13.200 – 13.600USD 5y Trea.    1.35 bis   1.50
Gold      1.750 – 1.850 USDMSCI EM     1.350 –  1.450BRL 5y Teso.    10.5 bis   11.5


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