Die Zinsen im Euro-Raum verharren nahe 0 % – der Fremdwährungsbereich stellt eine Alternative dar.

Trotz der nun schon mehrere Jahre anhaltenden Niedrigzinsphase bleiben die meisten Deutschen bei der Geldanlage vorsichtig. Laut Umfragen sind Tagesgeld, Sparbücher und Lebensversicherungen weiterhin die beliebtesten Geldanlagen. Nur 19 Prozent der Befragten investieren ihr Geld demnach in Aktien. Vom aktuellen Höhenflug an den Börsen profitieren also nur wenige deutsche Privatanleger.

Quelle: Bank of Scotland

Aber nicht nur die verpassten Chancen des Aktienmarktes sind in diesem Zusammenhang ein Problem für den sicherheitsorientierten Geldanleger, sondern auch Jahr für Jahr der zu erzielende Realzins (zur Erläuterung: dieser berechnet sich aus Nominalzins abzüglich Inflationsrate).

Wie Sie der Grafik unten entnehmen können, liegt der Realzins selbst für 2-jährige Festgeld-Anlagen seit Mitte 2016 im negativen Bereich. Im Tiefpunkt hat er -2 % unterschritten. Das bedeutet für Sparer, dass ihr Vermögen stetig an Wert verliert.

Realzins-Entwicklung in %
Quelle: Verivox

Wie der-bank-blog.de dargelegt hat, liegt der Verlust der deutschen Anleger bei 34,2 Milliarden Euro pro Jahr, wenn man die Inflationsrate von 1,9 % (1. Quartal 2017) zugrunde legt. Das sind 413 Euro Verlust pro Bundesbürger. In dieser Welt der schleichenden Enteignung, muss sich der Anleger zwingend die Frage nach Alternativen stellen.

In diesem unattraktiven, niedrig verzinsten Anlagebereich sollten die Anlagevolumina so niedrig wie möglich gehalten werden. Schließlich besteht Geldanlage nicht daraus, täglich Vermögen zu verlieren.

Welche Alternativen gibt es?

Besonders der US Dollar stellt eine interessante Alternative dar. Er hat nicht nur den Charme einer höheren Verzinsung im kurz- und längerfristigen Bereich, sondern dient auch der Risikostreuung.

Faktencheck für USD-Anlagen:

  1. Die Zinsen für Festgelder liegen bei ca. 1,9 % % für Laufzeiten zwischen 6 und 12 Monaten.
  2. Für Anleihen können Renditen von ca. 3,2 % erreicht werden, bei Laufzeiten von ca. 5 Jahren und A-Ratings. (Beides rein Indikativ und ohne Obligo, konkrete Angebote gibt Ihnen gerne Ihr Berater.)
  3. Gewinne sind genauso möglich wie Verluste. Eine gute US-Konjunktur und Unsicherheiten im Euro-Raum sprechen derzeit für einen stabilen Dollar. Jedoch muss sich der Anleger bewusst sein, dass z.B. der Handelskonflikt mit China, amerikanische Politik oder die immens hohe amerikanische Staatsverschuldung (22 Billionen US Dollar per Juni 2019) die Wechselkurse beeinflussen können.

Bei Interesse an Währungsanlagen sprechen Sie Ihren Berater an, er bietet Ihnen gerne individuelle Lösungen und informiert Sie im Konkreten über Chancen und Risiken.

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