Kommentar des Fondsmanagements

Kommentar des Fondsmanagements

Verehrte Investoren,

im Monat April 2020 hat der NORD/LB Horizont Fonds um 5,04 % zugelegt. Damit haben wir einen deutlichen Teil der zwischenzeitlichen Verluste während der Corona-Krise wieder aufgeholt.

Woher genau kam die negative Performance in Februar und März?

Die Emerging Markets-Währungen, die zu Beginn der Krise mit knapp über 10 % gewichtet waren, haben zwischen 27,6 % und 24,8 % gegenüber EUR verloren. Diese Positionen haben wir bereits am 27. Februar (der DAX stand noch bei 12.400 Punkten) abgesichert, die Absicherung aber etwas zu früh wieder aufgelöst.

Ferner haben die „Jahrhundert-Volatilitäten“ uns „eingeladen“, selektive Discount-Strategien einzugehen. Dies taten wir Mitte März, das heißt noch etwas vor dem (bisherigen) Tiefpunkt an den Aktienmärkten. Ferner gingen wir zu diesem Zeitpunkt auch schon Neu-Investments in kurz-laufende Anleihen in Mexikanischen Peso ein. Diese hatten uns temporär belastet, auch wenn sie sich schon wieder kräftig erholt haben.

Welche Ertragschancen sehen wir in unserem Portfolio?

Ein großer Lichtblick war unser hohes Gold-Exposure sowie unser (Wieder-)Einstieg in Goldminenaktien – inflationäre Tendenzen sowie Krisenschutz scheinen dieses Mal validere Überlegungen. Inzwischen sind wir mit dieser in der Krise gekauften Position – wenn auch unter stärkeren Schwankungen –  bereits über 20 % im Plus. Wir erhoffen uns weitere Kurs-Zuwächse auf mittlere Sicht.

Daneben bieten unsere selektiven Engagements in Emerging Markets (Supranationals, AAA-Rating) eine hohe laufende Verzinsung, zwischen 5 – 8 % und zusätzlich ein mögliches Erholungspotenzial besagter Währungen.

Ähnliche Renditen (8 %) weist gegenwärtig auch unsere größte strategische Position aus: die versicherungsgebundenen Anleihen. Auch hier sehen wir deutliche Kurszuwächse noch im Laufe des Jahres.

Luxemburg, den 04.05.2020

Michael Feiten, Carsten Burkard & Ludwig Schnieders

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